Als Blutdiamanten werden die Diamanten bezeichnet, die entweder unter Missachtung von Menschenrechten und/oder in Kriegsgebieten illegal geschürft wurden, denn der Erlös aus diesen Schürfungen dient meist dem Kauf von Waffen und anderen Ausrüstungsgegenständen.
Nachdem sich im Mai 2000 in der südafrikanischen Stadt Kimberley mehrere Repräsentanten aus vielen Diamantenproduzierenden Staaten trafen und über die Möglichkeit diskutierten, Blutdiamanten generell vom Handel auszuschließen, einigte man sich letztendlich im Januar 2003 auf den sogenannten Kimberly-Prozess, dass in Zukunft nur noch Diamanten gehandelt werden dürfen, die über ein offizielles Herkunftszertifikat des Ursprungslandes verfügen. Somit soll der Weg des Diamanten von der Mine bis zu dem jeweiligen Juwelier dokumentiert werden. Diese ausgestellten Zertifikate werden danach durch ein internationales Gremium geprüft.